Aug
15
2003

Flossfahrt auf der Wilden Rodach

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Am Samstag, den 16.08.2003 um 11:00 Uhr war es endlich soweit. 33 Mitglieder des Ortsverbandes der Jungen Union Neusorg trafen sich, um gemeinsam eine Flossfahrt auf der wilden Rodach in Wallenfels durchzuführen. Wallenfels, im Naturpark Frankenwald bei Kronach gelegen, bietet in Deutschland als einziger Ort die Möglichkeit eine solche Flossfahrt durchzuführen.

Nach ca. 1,5 Stunden Busfahrt traf die Reisegruppe dann in Schnappenhammer an der Ablegestelle der Flosse ein. Es wurden gleich mehrere Flosse von uns unter Beschlag genommen, um einmal das gewisse 'Feeling' auf einem solchem Floss auszutesten. Da durften natürlich ein paar Photos nicht fehlen.

Es musste dann noch bis 15:00 Uhr gewartet werden, bis die Schleusen endlich für das erste von insgesamt 25 Flossen, auf dem natürlich die JU Neusorg saß, geöffnet wurden. Die Zeit verging recht langsam, weshalb der Eine oder Andere sich mehr oder weniger lustige Wasserspielereien einfallen lies. Zu guter Letzt wurden die hitzigsten Köpfe einer Abkühlung durch Ganzkörperkontakt mit dem recht frischen Wasser unterzogen.

Kurz vor dem Start wurde uns noch in einigen Worten erzählt, was während der ca. 30 minütigen Fahrt alles so auf uns zukommen würde. Da waren neben mehreren Brücken, kleineren Stromschnellen vor allem sechs Wehre, bei denen aufgrund der niedrigen Bauart der Kopf beim Durchfahren eingezogen werden sollte. Bis zu diesem Zeitpunkt war den meisten noch nicht so ganz klar, wie nass sie eigentlich werden sollten *gggg*

Aber dann war es endlich soweit und die Tore des ersten Wehrs wurden geöffnet!!! Schnell wurde allen klar, wie kalt das Wasser der Wilden Rodach wirklich ist. Klatschnass und bis zu den Füssen im Wasser sollte die Rodach aber dennoch bezwungen werden. Nachfolgend ein paar Eindrücke von der Fahrt:

Unsere erfahrenen Flösser lenkten uns zwar sicher durch die engen Windungen des Flusses, waren aber dennoch nicht in der Lage, den Angriffen der Passanten auszuweichen. So wurden wir mit Wasserbomben, Spritzpistolen und sogar durch randvolle Wassereimer attackiert, bis auch noch der letzte Zentimeter unserer Kleidung durchnässt war. Aber auch dieses Martyrium meisterten wir glanzvoll und so war bald der Zielhafen in Sicht.

Am Anlegesteg angelangt erhielten wir noch eine Urkunde, welche uns unseren Todesmut, die Rodach bezwungen zu haben, bestätigen sollte:

Jetzt mussten nur noch die nassen Klamotten gewechselt werden und es ging weiter zu der Gaststätte 'Sommerkeller' in Wallenfels, in der wir abschließend eine Flösser-Brotzeit zu uns nahmen. Der Aufenthalt hier währte ca. 1,5 Stunden, wonach wir dann wieder die Heimfahrt antraten.

Schon zur Brotzeit kam die Idee auf, den noch jungen Abend mit einem Grillfest am Rapp'n-Anwesen ausklingen zu lassen. Es wurden gleich alle Hebel in Bewegung gesetzt um Getränke, Semmeln, Steaks und Bratwürste für alle zu besorgen, so dass gleich nach Ankunft in Neusorg die Grillparty steigen konnte. Die Heimfahrt selber sollte aber auch nicht unerwähnt bleiben. Da sich eigentlich fast jeder Kommentar erübrigt, sind hier die Bilder:

Endlich daheim angekommen, nahmen die meisten noch eine kleine Auszeit, um sich hübsch für den weiteren Abend zu machen. Nachdem dann alle am Rapp'n-Stodl eingetrudelt waren, übernahm unser altbewährter Grillmeister Thomas Fütterer auch gleich wieder sein Amt und so wanderte ein Steak nach dem anderen vom Grill in die Bäuche der hungrigen Gäste.

Mit gut gelaunter Stimmung und viel Spaß nahm der Abend dann seinen Lauf. Der hauseigene Kickerkasten wurde ebenfalls wieder nicht verschont und man merkte gar nicht wie schnell die Zeit verflog.

Mit den Klängen von EAV und Co erreichte die Stimmung im Partykeller dann seinen Höhepunkt und natürlich kamen auch die geistigen Getränke nicht zu kurz. Letztendlich verließen Helmut Pöllath und ich dann den Schauplatz des Verbrechens gegen 4:30 Uhr.

Abschließend sei mir die Bemerkung noch erlaubt, dass dieser Ausflug eine rundum gelungene Sache war und auf jeden Fall einer Wiederholung wenn nicht sogar Steigerung Wert wäre.

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