Feb
09
2008

"Gipfeltreffen" der Jungen Union

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Zu einer gemeinsamen Kösseinewanderung trafen sich die JU-Ortsverbände aus Brand, Ebnath, Neusorg und Pullenreuth. Zusammen mit den CSU-Bürgermeisterkandidaten ihrer Heimatgemeinden und dem Kreisvorsitzenden Benjamin Zeitler machte man sich vom Schurbacher Wanderparkplatz aus auf Schusters Rappen auf den Weg. Ziel war der Kösseinegipfel mit seinem Unterkunftshaus. Der tiefere Sinn dieser Wanderung allerdings lag darin, sich untereinander besser kennen zu lernen.

Schon beim Aufstieg wurde über mögliche Verbesserungen in Bezug auf die Verwaltungsgemeinschaft diskutiert. Am Gipfel angekommen und bei herrlichen frühlingshaften Temperaturen begrüßte der Brander JU-Vorsitzende Christian Doleschal stellvertretend die 40 Teilnehmer der Nachwuchsorganisation.


Zweitgrößte Gruppierung

Beim anschließenden Round-Table Gespräch hob Doleschal hervor, dass die Junge Union mit ihren Ortsverbänden auf VG-Ebene zum einen die einzige politische Jugendorganisation sei und darüber hinaus mit insgesamt 192 Mitgliedern nach der CSU sogar die zweitstärkste politische Gruppierung auf VG-Ebene darstelle, und das, obwohl die JU-Mitgliedschaft bereits nach dem 35. Lebensjahr endet. Mit dem Ausspruch:"Wir sind die politische Zukunft", erntete er mehr als nur zustimmenden Beifall.

Im Anschluss erläuterte Doleschal die Ziele, die die JU Brand in ihrem Zukunftsprogramm für die Verwaltungsgemeinschaft erarbeitet hat.


Verwaltung als Servicestelle

In seinem Programmvorschlag ging Doleschal auf die Nutzung der Verwaltung im Sinne einer stärkeren Servicestelle für die Menschen, die Vereine und die Unternehmer ihrer Region ein. Damit einher müssten auch die Verlängerung der Öffnungszeiten gehen. Die Bürger sollten die Möglichkeit haben, ihre Anliegen mindestens einmal wöchentlich bis 19 Uhr oder auch an ausgewählten Samstagen dort zu erledigen. Für die gemeinsame Nutzung und den Ausbau von Synergieeffekten sprachen sich anschließend auch die anwesenden Bürgermeister und Kandidaten aus.

Der Pullenreuther Bürgermeister Jürgen Pirner unterstrich die Bedeutung der Verwaltungsgemeinschaft und betonte, dass künftig noch deutlich mehr Zusammenarbeit nötig sein wird. Besondere Aufgabengebiete für diese interne Vernetzung der Gemeinden untereinander könnten hierbei die Bereiche der Gemeindebauhöfe und des Kanalssystems sein.

Neusorgs CSU-Bürgermeisterkandidat Dr. Günther Fütterer sprach die notwendigen Kooperationen an, die für Neusorg vor allem auch mit Pullenreuth unerlässlich seien. Besonders die Stärkung und Forcierung des regionalen Fremdenverkehrs sei wichtig.

Ein deutliches Zeichen hierfür sei der bereits erfolgte und noch geplante Bau des Fichtelnaabradweges, der die VG Neusorg fast komplett durchziehen soll.


Solche Treffen wichtig

Auch Ludwig König, der Brander CSU-Bürgermeisterkandidat, unterstrich die Bedeutung der Verwaltung und betonte, dass solche Treffen sehr wichtig seien. Sein Dank galt der Brander JU für die Erstellung eines Zukunftsprogramms. Ebnaths Bürgermeisterkandidat Herbert Rubenbauer war krankheitsbedingt entschuldigt.

Der Kreisvorsitzende der Jungen Union im Landkreis Tirschenreuth, Benjamin Zeitler, verwies darauf, dass nicht nur der gute Besuch der Wanderung zeige, wie hervorragend die Arbeit der vier JU-Ortsverbände auf Verwaltungsebene sei, sondern man erkenne auch die Einigkeit bei der Konkretisierung gemeinsamer Ziele. Den Bürgermeisterkandidaten sowie den JU-Gemeinderatskandidaten wünschte er für die Kommunalwahl am 2. März viel Erfolg.

Gipfeltreffen
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